Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die rechtlichen Grundlagen unserer Zusammenarbeit.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen serene-finch (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Installations-, Wartungs- und Reparaturleistungen im Bereich Warmwasserbereiter und verwandter Sanitärtechnik.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung unserer Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
Durch das Absenden einer Anfrage über unser Kontaktformular gibt der Auftraggeber ein unverbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst durch unsere schriftliche Auftragsbestätigung oder durch die tatsächliche Ausführung der Leistung zustande.
3. Leistungsumfang
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung oder dem individuellen Angebot. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Die auf unserer Website angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach Aufwand und örtlichen Gegebenheiten abweichen. Verbindliche Preise werden im individuellen Angebot festgelegt.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
Die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet.
5. Termine und Fristen
Vereinbarte Termine werden nach Möglichkeit eingehalten. Der Auftragnehmer ist berechtigt, vereinbarte Termine um bis zu 48 Stunden zu verschieben, wenn dies aus betrieblichen Gründen erforderlich ist. Der Auftraggeber wird hierüber rechtzeitig informiert.
Bei Verzögerungen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. höhere Gewalt, Lieferengpässe bei Ersatzteilen), verlängern sich die Fristen entsprechend.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt sicher, dass:
- die Arbeitsstelle zum vereinbarten Zeitpunkt zugänglich ist
- alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen
- Wasser- und Stromversorgung im Arbeitsbereich verfügbar sind
- der Arbeitsbereich ausreichend Platz für die Durchführung der Arbeiten bietet
Verzögerungen oder Mehrkosten, die durch die Verletzung dieser Pflichten entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.
7. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und mangelfrei sind.
Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Abnahme der Leistung. Bei Mängeln ist der Auftragnehmer zur Nachbesserung berechtigt. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt vom Vertrag verlangen.
Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung, normale Abnutzung oder Eingriffe Dritter entstanden sind.
8. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Für sonstige Schäden haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
9. Eigentumsvorbehalt
Eingebaute Materialien und Geräte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
10. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und unter Beachtung der geltenden Datenschutzbestimmungen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
11. Widerruf (für Verbraucher)
Verbraucher haben bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und der Verbraucher vor der Ausführung ausdrücklich zugestimmt hat.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Stand: August 2026